Einfluss Führungsstil und Kultur auf Motivation 4 Datenanalyse Für die Analyse der Daten, die durch die Umfrage gesammelt wurden, wurde die statistische Software IBM SPSS Statistics verwendet. Zuerst wurde eine Hauptkomponentenanalyse durchgeführt und an- schließend mithilfe einer Varimaxrotation die rotierte Komponentenmatrix für den OCAI gebildet, um die Dimensionalität zu prüfen. Nachdem hiermit die Grundvoraussetzungen gegeben und potentielle Schwierigkeiten durch leichte Korrekturen der Daten überwunden wurden konnte das Datenset in einer Regressionsanalyse in mehreren Schritten auf die Beziehungen zwischen dem Führungsstil, der Orga- nisationskultur und der Mitarbeitermotivation untersucht werden. Zuerst wurde der Pearson Produkt- Moment Korrelationskoeffizient berechnet um die Beziehung zwischen dem transaktionalen Führungs- stil mit seinen drei Subskalen, dem transformationalen Führungsstil mit seinen fünf Subskalen, dem Laissez-faıren Führungsstil, dem Instrumentalen Führungsstil, den vier Organisationskulturen die zu zwei Dimensionen mit zwei Polen zusammengefasst wurden und der Mitarbeitermotivation zu bewer- ten. Die Korrelationen bezeichnet als ” [+ .10 = kleiner Effekt; + .30 = mittlerer Effekt; + ‚50 = großer Effekt]. Um diese Beziehungen genauer zu betrachten wurden anschließend lineare Regressionsanaly- sen durchgeführt. Zuerst wurden Regressionen mit der abhängigen Variable Clan-to-Market, im zweiten Schritt mit der abhängigen Variable Hierarchy-to-Adhocracy durchgeführt. Die Regressionen bestanden jeweils aus 4 Modellen, im Modell 1 wurde das Instrumental Leadership mit den Subskalen: Environmental Monito- ring, Strategy Formulation, Path-Goal-Facilitation und Outcome Monitoring eingefügt. Im Modell 2 wurden zum Instrumental Leadership die Subskalen des transaktionalen Führungsstils Contingent Re- ward, Management-by-Exception active und Management-by-Exception passıv hinzugefügt. Im Modell 3 kamen zusätzlich die Subskalen des transformationalen Führungsstils Idealized Influence Attributed, Idealized Influence Behavior, Inspirational Motivation, Intellectual Stimulation und Individualized Consideration hinzu.Zuletzt wurde im vierten Modell zusätzlich der Laissez- faire Führungsstil hinzu- gefügt. Anschließend wurde eine schrittweise lineare Regression durchgeführt, um die Führungsstile und die Organisationskulturen auf ihre Vorhersagekraft für die Mitarbeitermotivation hin zu prüfen. Die Re- gressionsanalyse lief wie oben ab, jedoch wurden in einem zusätzlichen fünften Modell die zwei Di- mensionen Clan-to-Market und Hierarchy-to-Adhocracy hinzugefügt. Die daraus abgeleiteten Ergeb- nisse wurden anschließend dazu verwendet, um die aus der Literaturanalyse gebildeten Hypothesen zu prüfen. Systematische Zusammenhänge hinsichtlich der Autokorrelation werden durch Anwendung des Durbin-Watson-Tests (Diekmann, 2007) beobachtet. Die Ergebnisse dieses Tests können zwischen 0 und 4 varı1eren. Wenn das Ergebnis zwischen 1,6 und 2,4 liegt, kann keine Autokorrelation beobachtet werden, und die Bedingung für das Modell wird nicht verletzt (Janssen & Laatz, 2013). Dies traf in unserem Fall für alle Variablen zu.